Auch die USA zeigen Interesse am Hafenbau in Bagamoyo

Zuhura Yunus, Sprecherin der Staatspräsidentin, teilte gestern auf einer Pressekonferenz in Daressalam mit, dass die amerikanische Regierung während des USA-Besuchs von Staatspräsidentin Samia Suluhu Hassan Interesse an einer Mitwirkung beim Bau des geplanten neuen Containerhafens in Bagamoyo gezeigt hat. Konkret genannt wurde die Bereitstellung technischer Beratungsleistungen.

Im Jahr 2013 hatte die tansanische Regierung ein Rahmenabkommen mit China Merchants Holdings International über den Bau des Hafens und einer großen Sonderwirtschaftszone in Bagamoyo abgeschlossen. Für China sollte der Hafen als einer der Endpunkte ihrer 'Neuen Maritimen Seidenstraße' von strategischer Bedeutung sein. 

Zwischen 2015 und 2020 geriet das Projekt jedoch ins Stocken. Nach ihrem Amtsantritt 2021 kündigte Hassan eine Wiederbelebung des gigantischen Vorhabens in der Größenordnung von über 10 Milliarden US-Dollar an. 

Auch französische Investoren an Bagamoyo interessiert

Für diesen Monat wurde auch das Eintreffen einer Delegation französischer Investoren angekündigt, die sich mit Unterstützung der französischen Regierung anscheinend ebenfalls für das Projekt interessieren. 

Direktflüge zwischen den USA und Tansania geplant

Die Sprecherin der Staatspräsidentin berichtete auf der Pressekonferenz über das grundsätzliche Interesse der US-Regierung, die Zusammenarbeit mit Tansania zu fördern. So sollen beispielsweise Direktflüge zwischen den USA und Tansania eingerichtet werden, um den Tourismus und den Handel anzukurbeln.