Neuer Kino-Dokumentarfilm von Peter Heller: „Süßes Gift – Hilfe als Geschäft“

„Seit Beginn der Unabhängigkeit der afrikanischen Staaten von den Kolonialherren pumpen die reichen Länder und gutmeinende Christenmenschen Hilfe zur Entwicklung auf den Schwarzen Kontinent. In den letzten 50 Jahren sind bis zu zwei Billionen Dollar in den vermeintlich verlorenen Kontinent geflossen.

Der Film zeigt anhand von drei Beispielen in Mali, Kenia und Tansania (die Baumwolldörfer und Bauern in Muhenda und Ngoboko), dass Entwicklungshilfe nichts gebracht hat. Entwicklungshilfe ist keine Lösung - Ist sie gar das eigentliche Problem?

Entwicklungshilfe ist für die meisten Staaten des Kontinents ein einziges Desaster, denn sie kann abhängig machen, Korruption und Passivität fördern. Sie zerstört den Anreiz, gut zu wirtschaften und aus eigenen Kräften die Armut zu bekämpfen. Außerdem zementiert sie die bestehenden Gegebenheiten: Entwicklungshilfe sichert im Norden der Welt Zigtausende von Arbeitsplätze und die Banken der Geberländer verdienen mit. Denn Entwicklungshilfe ist kein Geschenk, sondern ein Business.

Der Film packt Tabus der Nord-Süd/Afrika-Szene an, stellt Erkenntnisse und Aussagen afrikanischer Fachleute in den Mittelpunkt des Films und entwirft und hinterfragt einen Weg, wie sich die Länder Afrikas selbstbestimmt entwickeln könnten.“ (Infotext des Filmvertriebs)

Peter Heller (geb. 1946 in Prag, wohnhaft in München) ist ein deutscher Dokumentarfilmer und Produzent („Die Liebe zum Imperium“, „Usambara. Das Land, wo Glauben Bäume versetzen soll“, „Dschungelburger“, „Kolonialmama“ u.a.). Viele von Hellers Filmen erhielten internationale Preise. Seinem dokumen-tarischen Filmschaffen wurden Retrospektiven in Amsterdam, München, Calcutta, Atlanta, Chicago und Washington gewidmet. Den höchsten europäischen Fernsehpreis, den "Prix Europa" erhielt er 1998 zusammen mit Sylvie Banuls.

Kooperationsangebot für Tansania-Gruppen anfordern: marketing@wfilm.com