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Baubeginn des neuen Highways von Malindi nach Bagamoyo

Landkarte

Nach Auskunft von Alfred Ndumbalo, Tanga-Regionalleiter der Tansania Road Agency (Tanroads), soll jetzt mit dem Bau des ersten Abschnitts des insgesamt 156 km langen Tanga-Pangani-Saadani-Bagamoyo-Highways begonnen werden. Der Highway ist als gemeinsames Projekt von Tansania und Kenia ein Teil des geplanten internationalen Highways von Malindi-Mombasa-Lungalunga/Horohoro (Kenia) bis nach Bagamoyo.

Mit dem Baubeginn löst der tansanische Staatspräsident John Magufuli sein Versprechen ein, mit dem Bau auch dann bereits zu beginnen, wenn die dafür vorgesehenen Mittel der Ostafrikanischen Gemeinschaft noch nicht zur Verfügung stehen. Nach Angaben von Ndumbalo haben die African Development Bank und die Japan International Cooperation Agency (Jica) Interesse an der Finanzierung gezeigt.

Die neue Straße soll auch den Tourismus in Pangani ankurbeln und daher auch den Bau von Nebenstraßen zu den Strandhotels entlang der Pangani-Küstenlinie umfassen.

Der Highway soll ferner den Saadani Nationalpark umgehen und daher über Mkwaja nach Mkalamo-Kwamsisi-Makange-Matipwili, nach Gama und über Makurunge zur Msata-Bagamoyo-Straße führen.

Die 751,3 Millionen US-Dollar teure Maßnahme sollte eigentlich bereits vor über zwei Jahren starten. Sie wird zu 70 % von der AfDB und zu 30 % von den beteiligten Ländern finanziert.

Die Küstenhighway verläuft 250 km durch Kenia und 210 km durch Tansania und soll unter anderem die beiden Häfen Mambasa und Bagamoyo (in Planung) verbinden.

Die Bauzeit beträgt 36 Monate. Die neue Straße passiert auch den Saadani Nationalpark. Tier- und Umweltschützer hatten gefordert, ihn in einem großen Bogen zu umgehen.

Der tansanische Staatspräsident John Magufuli und der kenianische Staatspräsident Uhuru Kenyatta waren bereits Ende Oktober 2017 in Nairobi zusammengetroffen, um über den Bau des neuen Highways von Bagamoyo - Tanga - Malindi (Kenia) zu sprechen. Die Länge des Projekts: ca. 460 km.

Die Afrikanische Entwicklungsbank machte kurz vor Ostern 2018 die kenianische Regierung für die Verzögerungen verantwortlich. Während Tansania den Zeitplan für Machbarkeitsstudien und Umweltverträglichkeitsprüfungen eingehalten habe, käme Kenia mit der Planung nicht voran.

Die 176 km lange Teilstrecke Bagamoyo-Tanga soll vor allem den Pangani District wirtschaftlich und touristisch erschließen. In die Planungen sollten u.a. auch eine Denkmalschutzinitiative aus Pangani, die den alten Stadtkern erhalten und sanieren will, sowie die GIZ eingebunden werden.