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27.02.18

105 NGOs beklagen Menschenrechtsverletzungen in Tansania

Fahne Tansanias

Sorgen um die Zukunft Tansanias

In einer bislang beispiellosen Aktion haben sich in einer gemeinsamen Erklärung 105 tansanische Nicht-Regierungsorganisationen gegen den Abbau von Demokratie in Tansania ausgesprochen. Sie klagen über "vielfältige Fälle von Menschenrechtsverletzungen", die es in dieser Form "in der Geschichte Tansanias noch nie gegeben habe".

Konkret benannt werden Anschläge, Folter sowie das Verschwinden von Menschenrechtsaktivisten, Journalisten, politischen Führern und ganz normalen Bürgern. Die Presse- und Meinungsfreiheit ist nach Meinung der NGOs bedroht.

Mit ihrer Kritik schließen sich die 105 Organisationen einem Positionspapier der katholischen Bischofskonferenz an.

Mit Blick auf die nächsten Wahlen im Jahr 2020 wird die Einsetzung einer unabhängigen Wahlkommission gefordert, in der die Zivilgesellschaft, Medien und die Kirchen vertreten sein sollen.