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28.07.17

UN-Beauftragter lobt Maßnahmen gegen Albino-Morde

Albinos in Bagamoyo

Albinos in Bagamoyo

Die unabhängig und ehrenamtliche UN-Beauftragte für die Rechte von Albinos hat eine elftägige Rundreise durch Tansania abgeschlossen. Ikponwosa Ero traf dabei sowohl mit Regierungsvertreten als auch mit Vertretern der Zivilgesellschaft und Albino-Selbsthilfegruppen zusammen. Sie lobte die von der Regierung vorgenommen Maßnahmen gegen Morde, Verletzungen und Diskriminierung von Menschen, die unter Albinismus leiden. Insgesamt sei der Zahl der Verfolgungen deutlich gesunken.

Ero erwähnte in diesem Zusammenhang Aufklärungskampagnen, Verfolgung und harte Bestrafung der Täter sowie die gesetzlich vorgeschriebene Registrierung traditioneller Heiler. Dennoch sei die aktuelle Situatrion der Albinos "fragil". Nach wie vor würden Albinos in großer Furcht vor Verfolgung leben. Es halte sich immer noch die von Heilern verbreitete Meinung, dass das Fleisch von Albinos Zauberei bewirken könne. Hier helfe nur eine weitere Verfolgung sogenannter "Zauberheiler" und Aufklärung in der Bevölkerung.

Ero wird ihren Untersuchungsbericht im März 2018 dem UN-Menschenrechtsrechtsrat (UNHRC) vorlegen.

Unter den Maßnahmen gegen die Stigmatisierung von Albinos ist die Gründung des FC Albino Untited im Jahr 2008 zu erwähnen. Die Fußballmannschaft besteht nur aus Albinos. Das Projekt wird finanziell vom englischen Proficlub FC Everton unterstützt, der vor wenigen Wochen mit seinen Stars nach Tansania reiste. Dabei nahmen die drei Profis Michael Keane, Tom Davis und Muhamed Besic an einem Training des FC Albino United teil.

Kurzer Film über den FC Albino United
(Focus online)

Der FC Everton im Sommer 2017 zu Besuch beim FC Albino United

Projekte des Freundeskreises Bagamoyo e.V. gegen Albino-Morde

Bereits 19 Todesurteile gegen Albino-Mörder