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Warum tanzen die Afrikaner?

Foto: Peter Harke
Bagamoyo Players

Von Linda Musa

"Wir tanzen, weil uns danach ist. Wir tanzen, um die Stimmung, den Gedanken, den Schmerz, die Freude, den Gewinn, die Traurigkeit auszudrücken. Wir tanzen, um die Tränen unter dem Schweiß der Anstrengung zu verstecken. Wir tanzen, um uns zu erinnern und um zu vergessen. Wir tanzen nach der Stimmung in uns, sie zwingt uns, ihr zu folgen.

Wir tanzen, um nicht zu weinen. Wir tanzen, weil wir hoffen, die Bewegung wird den Schmerz bändigen, die Schande verbergen, die Verzweiflung auslöschen und alle schlechten Dinge verdrängen. Wir tanzen, weil wir hoffen...

Wir tanzen in der Hoffnung, zu vergeben und nicht zu verherrlichen, zu heilen und voranzugehen. Wir tanzen in der Hoffnung, daß dies wirklich ein besserer Tag ist. Tanzen ist eine persönliche Angelegenheit, so individuell wie die DNA, es geht nicht um Führer oder Herrscher oder was man hat.

Tanzen ist vertraulich. Die Gründe zum Tanzen sind so verschieden wie die Tänzer und das Mosaik ihres Lebens.

Ich tanze, weil das Verlangen stärker ist als ich selbst, der Drang stärker als mein stärkster Beschluß, und manchmal tanze ich einfach, weil ich es möchte..."

(Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Magazins "Africa Positive")