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HipHop / Bongo Flava

In den letzten Jahren hat sich in Tansania die starke eigenständige HipHop-Szene "Bongo Flava" entwickelt, vor allem in den Städten. Die Szene ist beeinflusst vom Afroamerikanischen HipHop, hat aber ihre Anziehungskraft nicht zuletzt durch die Verwendung der Landessprache Kisuaheli erlangt.

Eine Ausführliche Einführung in die tansanische Bongo Flava-Szene vermittelt die Homepage "Bongo Flava: HipHop-Kultur in Tansania" von Gabriel Hacke und Anna Roch.

Weitergehende Infos über HipHop in Tansania und ein ausführliche Verzeichnis tansanischer HipHop-Gruppen siehe die Homepage AfricanHipHop.com


Einen guten Überblick über die Bonga Flava-Szene in Tansania bietet. auch die Homepage www.swahiliremix.com

Inzwischen wurden auch schon prominente Mitglieder der HipHop-Szene aus den USA auf Bongo Flava aufmerksam. So drehte beispielsweise Loon im Herbst 2006 sein neuestes Musikvideo in Tansania.


Filmprojekt: "HipHop-Kultur in Tansania"

BongoFlava.com

Der Film ist ein Ergebnis des ethnographischen Forschungsprojektes Bongo Flava - Jugend und HipHop-Kultur in Tansania von Gabriel Hacke und Anna Roch.

Initiiert durch die Teilnahme an der Lehrforschung Tanzania des Instituts für Ethnologie der Freien Universität Berlin, beschäftigten sich die Autoren in den Sommern 2001 und 2002 insgesamt 6 Monate vor Ort mit der kulturellen Praxis des Bongo Flava. Dabei gingen sie der Frage nach, was mit dem sich international verbreitenden afroamerikanischen Hip Hop an einem Ort wie Tansania passiert. Den Einblick in die Praxis des Bongo Flava erlangten sie, in dem sie teilnehmend und beobachtend mit tanzanischen Rap-Musikern mehr oder weniger zusammenlebten - mit den HipHop-Crews Big Dog Posse und Simpozi Kwa Pozi aus der Stadt Dar es Salaam, dem Solo-Rapper G-Solo aus der Stadt Dodoma, sowie deren Freundeskreisen. Neben dem Film Bongo Flava sind aus den Analysen des so erhobenen Materials bisher noch ein Forschungsbericht (unveröffentlicht) und der Aufsatz "Hip Hop in Tansania zwischen Message und Flava" hervorgegangen.

Die Produktion des Films wurde im Rahmen des Projektseminars DocumentArt
unter der Leitung von Prof. Wolfgang Kissel an der Fakultät Medien der
Bauhaus-Universität Weimar durchgeführt.