Yves Goscinny, "Art in Tanzania"

Buchcover

Michel Lanfrey/East African Movies Ltd., Dar es Salaam 1999/2000
80 S.
Erhältlich ausschl. in Tansania

Eine außergewöhnliche Bereicherung für die Kunstszene Tansanias stellt der Katalog "Art in Tanzania" (Kunst in Tansania) dar: Auf 80 Seiten werden durchgehend vierfarbig und mit wirklich hervorragendem Layout Kunst und Künstler/innen aus Tansania vorgestellt.

In dem zweisprachigen Einführungstext (Englisch/Kisuaheli) wird auf die Hintergründe des Buches, auf eine Vision von Kunst in Tanzania sowie auf die gegenwärtige Situation eingegangen, formuliert von Yves Goscinny, dem Präsidenten des Organisationskommittess "Art in Tanzania `99".

Künstler/innen, die im Einzelnen vorgestellt werden, sind die Makonde-Schnitzer Malayo Kashmiri, Nyedi Dastani, Abdul Hamedi, Joakim Adriano Mpuika, Antoni Chipanda Makuti, der Schnitzer Doula Boute, Hamedi Athumani, die Maler Elias Jengo, Veronique Laurent, Doreen Mandawa, Muzu Sulemanji, Raza Mohammed, Poni Yengi, Florian Ludovick, Emmanuel Lutashobya, Helman Kiswanta Msole, Ibrahim A.H. Pandu, Pascal Bogaert, Miguel Costales, Marianne de Moor, Yves Goscinny, Oenone Hammersley, die Tinga-Tinga-Maler George Lilanga, Damian K. Msagula, John Kilaka, Abdallah Saidi, Omari Amonde, Bush Mikidadi, Maurus Michael Malikita, Abdul Amonde Mkura, Rashidi Husseini Sey, der Zeichner David Chikoko, die Fotografen Ayesha Mawji und Petra Sutila, der Keramikkünstler Petro Paulo Mayige sowie Jackie Scheuning, Clara Sornas und Dalene van der Merve.

Die o.a. Namen drücken bereits aus, dass nicht nur tansanische Künstler/innen in den Katalog aufgenommen worden sind, sondern auch europäische Künstler/innen, die in Tansania gewohnt und gearbeitet haben bzw. dies heute noch tun. Beispielsweise die Schwedin Clara Sornas, die gemeinsam mit Studenten des Bagamoyo College of Arts das beeindruckende "Zanzibar Slave Monument" vor der anglikanischen Kirche am ehemaligen Sklavenmarkt von Sansibar erstellt hat.

Fazit: Ein Katalog, der Spaß macht, sich noch mehr mit der tansanischen Bildenden Kunst auseinanderzusetzen!

Von Rudolf Blauth