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Ebrahim N. Hussein

Geb. 1943 in Kilwa, einer kleinen Küstenstadt im Süden Tansanias. Nach einer kurzen Arbeit im Bildungsministerium studierte Hussein von 1966 bis 1969 Literatur, Französisch, Soziologie und Theaterwissenschaft an der Universität Dar es Salaam. 1969 wurde er wissenschaftlicher Assistent am Department of Theatre Arts der Universität Dar, 1970 wissenschaftlicher Aspirant an der Humboldt-Universität Ostberlin/DDR. 1971/72 arbeitete er an einem Dokumentarfilm über die Bildung und Entwicklung von landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften auf dem Festland Tansanias mit.

Nach 1975 Dozent für Theaterwissenschaften an der Universität Dar es Salaam und einige Zeit lang Leiter der "University Drama Group".

Autor von Kurzgeschichten und Theaterstücken.

Seine ersten schriftstellerischen Arbeiten, zwei Einakter in Suaheli, "Alikiona" und "Wakati ukata" wurden erstmals 1967/68 veröffentlicht. Am bekanntesten ist sein Werk "Kinjeketile" (geschrieben 1969 in Kisuaheli, veröffentlicht in einer englischen Version 1970 und 1972 im Verlag Oxford University Press), das vom Maji-Maji-Aufstand gegen die deutschen Kolonialherren handelt und auch ins Deutsche übersetzt worden ist (Joachim Fiebach, Hrsg.: "Stücke Afrikas", Henschel Verlag, Berlin, 1974) und die Vorlage für ein Musical der Bagamoyo Players war.

Hussein schreibt überwiegend in Kisuaheli ("Mashetani", 1971) und ist Träger des Literaturpreises der Vereinigten Republik Tansania.

Seine jüngste Veröffentlichung in englischer Sprache trägt den Titel "Swahili Theatre and Individualism", veröffentlicht 2000 im Verlag Mkuki na Nyota Publishing.