Tansania zählt immer noch zu den 25 ärmsten Ländern der Welt. Die in den letzten Jahren eingeleiteten und von den Geberländern geforderten Strukturreformen brachten marktwirtschaftliche Verhältnisse und ein deutliches Einsetzen des Wachstums, das trotz der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise mit über 5 % (2009/2010) auch auf die Erschließung enormer Bodenschätze wie Gold, Diamanten, Gas und demnächst auch noch Uran zurückzuführen ist. Maßnahmen wie die Einführung demokratischer Wahlen innerhalb eines Mehrparteiensystems, innere Stabilität, ein weitgehend friedliches Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen und gute Beziehungen zu den Nachbarstaaten haben das Ansehen Tansanias trotz zunehmender Kritik an der wieder stärker anwachsenden Korruption in den letzten Jahren erhöht.


