Neue Sonderausgabe: "Auf dem Strom" von Hermann Schulz
Für den Wuppertaler Autor Hermann Schulz erweist sich der Roman aus dem Jahr 1998 als unendliche Erfolgsgeschichte:
Nach der ersten Veröffentlichung im Carlsen Verlag (mit mehreren Auflagen) folgten eine Taschenbuchausgabe im Piper Verlag, ein inzwischen vergriffener Nachdruck der Süddeutschen Zeitung in ihrer Reihe „Junge Bibliothek" und schließlich eine komplett neu gestaltete Neuauflage mit Bildern von Wolf Erlbruch 2005 im Carlsen Verlag.
Es ist nun erneut der Carlsen Verlag, der eine edel gestaltete Sonderausgabe auf den Markt gebracht hat.
Die Geschichte, die der Autor erzählt, spielt im Westen Tansanias am Tanganjikasee. Sie handelt von der abenteuerlichen Reise des Missionars Friedrich Ganse mit seiner Tochter Gertrud und besteht laut Anhangzumindest zum Teil aus wahren Überlieferungen.
Als der Missionar nach einer Überlandfahrt zu seiner Missionsstation zurückkehrt, ist seine Frau Eva tot und seine Tochter Gertrud lebensgefährlich erkrankt. Der Deutsche muß seinen Schmerz zurückdrängen, denn nur eine Bootsfahrt von fünf Tagesreisen den Fluß hinunter zum Hospital kann seiner Tochter noch das Leben retten. Die Dorfbewohner haben ihm ein einfaches Boot und Proviant bereitgestellt. Der Missionar rudert los - der brütenden Hitze, tropischen Gewittern, Gefahren durch gefährliche Wassertiere oder reißenden Stromschnellen ausgesetzt. Wird er es schaffen, sich und vor allem seine Tochter Gertrud zu retten?
Der Roman wurde u.a. mit der Silbernen Feder, dem Prix de Lecteurs und dem Literaturpreis der Stadt Le Mans ausgezeichnet sowie für den UNESCO-Jugendbuchpreis 2001 nominiert.
Hermann Schulz, „Auf dem Strom"
Sonderausgabe im Carlsen Verlag, Hamburg 2012, 141 S., 6,95 EUR (Deutschland), 7,20 EUR (Österreich)

