Studienreise Oman: "Wadi, Wüste, Weihrauchstraße"
Eine abenteuerliche, erlebnisorientierte Studienreise, die an alle Teilnehmer/innen hohe Anforderungen stellt: Ca. 2.000 km im Geländewagen, Wüstenfahrten und –camps und sicherlich die eine oder andere unvorhergesehene Situation erfordern von allen Gruppenmitgliedern Flexibilität, Toleranz und gegenseitige Hilfsbereitschaft. Dafür erhalten die Reiseteilnehmer/innen einen umfassenden Einblick in den Oman, der sich innerhalb weniger Jahrzehnte vom ärmsten und rückständigsten Land der Welt in ein arabisches Musterland entwickelt hat, das sich in jeder Beziehung bewußt für einen anderen Entwicklungsweg als beispielsweise Dubai oder Abu Dhabi entschieden hat.
Sie erleben einen eher ruhigen, sich touristisch hochwertig entwickelnden Oman mit gut ausgebauten Kulturstätten, einer einmaligen Kultur- und Naturlandschaft, unerwartet riesigen Canyons im Hochgebirge, gigantischen Höhlensystemen und dem atemberaubenden Ökosystem der größten Sandwüste der Welt, der Rub al Khali, dem berühmten "Leeren Viertel".
Gleich drei UNESCO-Weltkulturstätten stehen auf dem Programm: Fort Bahla, das jahrhundertealte Falaj-Bewässerungssystem und die historische Weihrauchstraße mit dem versunkenen Ubar, dem abgelegenen legendären „Atlantis der Wüste“.
Diskussionen mit einem hohen Imam der hier vorherrschenden islamischen Gruppierung der Ibaditen, mit einem Stadtentwicklungplaner des Milliardenprojektes "Blue Sky" von Star-Architekt Norman Foster, die Teilnahme am muslimischen Fest zum Abschluss des Islam mit einem traditionellen Shuwa-Essen, Besuche bei einem Imker, in einer Süsswarenfabrik, Gebirgswanderungen oder Wüstencamps in der Tiefe des "Leeren Viertels" zeugen vom abwechslungsreichen Reiseprogramm, das über Wochen gemeinsam mit omanischen Partner ausgearbeitet worden ist.
Und wundern Sie sich bitte nicht, wenn Ihr Fahrer fließend Kisuaheli spricht: Ostafrikanische Spuren sind im Oman fast täglich zu entdecken.
Als Kontrast zum Abschluss der Reise Qatar mit der Hauptstadt Doha, eine der boomenden Megastädte der Vereinigten Arabischen Emirate.
Hinweis: Foto können durch Anklicken vergrößert werden!
Zeitplan
(Planungsstand: 10.04.2008 / Änderungen vorbehalten)
Fr. 26.09.
DB-Anfahrt aus den Heimatorten (Rail & Fly)
22.30 Uhr: Abflug Flughafen Frankfurt/M. (Qatar Airways. Airbus A330-200)(Flugdauer: 6 Std. 05 Min.)
(Qatar Airways:
5-Sterne Fluglinie, die sehr guten Komfort und allerneuestes Fluggerät verspricht)
Sa. 27.09.
05.35 Uhr: Ankunft Doha (Katar)
07.35 Uhr: Abflug Doha (Qatar Airways, Airbus A320-100/200)(Flugdauer: 1 Std. 15 Min.)
09.55 Uhr: Ankunft Muscat (Sultanat Oman)
(Sultanat Oman:
Das Sultanat Oman war bis in die 70er Jahre nur über Karawanenwege zu erreichen. Dann kam das Öl, doch nach wie vor ist der Oman im äußersten Südosten der Arabischen Halbinsel immer noch viel urtümlicher als die benachbarten Vereinigten Arabischen Emirate. In den modernen Geschäften werden Waren aus aller Welt verkauft, in den Souks duftet es nach Weihrauch und Datteln. Zunehmend besinnt man sich zudem auf eine weitere Ressource: eine intakte Natur. Unter dem amtierenden Sultan gilt Oman heute als der wohl liberalste Staat auf der arabischen Halbinsel.)
Bustransfer zur neuen Hotelanlage Shangri-La's Barr.
(Shangri-La's Barr:
Das erst im vergangenen Jahr eröffnete neue Resort mit drei Hotels dokumentiert bereits den von Sultan Quabus vorgegebenen qualitativ anspruchsvollen Weg in der touristischen Entwicklung des Landes: Die deutsche Zeitung "Die Welt" zählte das Resort zu den 'bemerkenswertesten Newcomer Hotels des Jahres 2007 weltweit' - insgesamt hat das Resort innerhalb eines Jahres 11 internationale Preise gewonnen wie 'Das 5-Sterne-Hotel des Jahres, MENA Award 2007', 'Resort des Jahres im Mittleren Osten und in Nordafrika, DEPA-Award 2007' oder den landesweiten Preis 'Best service' 2007.
Die Gruppe ist untergebracht im Hotel Al Waha ('Die Oase'), das im Architekturstil der Region Dhafur im Süden des Oman gebaut worden ist und dessen Pools in der Form einer Palme angelegt wurden. Jedes der 37qm großen Zimmer verfügt über Seeblick.
Der Shuttlebus fährt in 15 Minuten nach Muscat)
Begegnung mit einer typischen omanischen Familie: Traditionelles Fastenbrechen im Ramadan mit Khawa, Datteln und Barbeque.
Übernachtung im Shangri-La's Barr Resort.
Besuch der großen Moschee mit dem laut ‚Guinessbuch der Rekorde ’größten Kronleuchter und größten Teppich der Welt’, Besuch des Souks, Alt-Muscat, Qantabberge (Ausblick über die Bucht Al Bustan), Museum Bait Al Baranda (neu renoviertes interaktives historisches Museum) etc.
(Muscat:
Die Hauptstadt von Oman mit ihren 430.000 Einwohnern ist ein 3.000 Jahre alter Handelshafen mit modernem Gepräge in strategisch günstiger Lage am Indischen Ozean. Blitzsaubere Straßen kennzeichnen den Ort ebenso wie orientalische Atmosphäre auf dem Fischmarkt und auf dem Souk. Die beiden großen Forts, die den Eingang der Bucht bewachen, wurden 1558 von den Portugiesen als Schutz vor Türkenüberfällen gebaut. Thema der Stadtrundfahrt ist u.a. auch die Geschichte des Sultanats, der Dhau-Schiffahrt und der historischen engen Verbindungen zur Gewürzinsel Sansibar).
Snack unterwegs.
Am Abend in der Sultan Quabus Moschee ein Gespräch mit einem hohen Geistlichen über die islamische Glaubensrichtung der Ibaditen.
Abendessen in einem lokalen Restaurant.
Übernachtung im Shangri-La Barr Resort.
Mo. 29.09.
Frühstück im Resort
Start zur mehrtägigen Geländesafari mit Geländewagen (4x4 Landcruiser)
Frühmorgens Fahrt nach Nakhl (ca. 100 km)
Besuch der Festung von Ain Thowarah.
(Nakhl:
Eine Oase, die an der alten Al-Thowara-Thermalquelle am Rande des Hajargebirges liegt. Das große islamische Fort, das majestätisch über der Oase thront und bereits im 3. Jahrhundert gebaut worden ist, zählt zu den beeindruckendsten des Oman und wurde komplett restauriert, es enthält auch noch alte Kanonen, Gewehre und Säbel. Vom Dach des Forts ist ein herrlicher Blick auf das Hajargebirge möglich.)
Fahrt durch die ausgetrockneten Wadi Bani Awf bzw. Wadi Sahtan über spektakuläre Bergstraßen ins Hajargebirge (ca. 60 km). Ca. 1 1/2 stündige Wanderung im Hajargebirge.
Besichtigung einer Honig-Farm.
Besichtigung des abgelegenen Bergdorfs Bilad Sait.
Weiter geht es auf einem „dirty track“ auf die Hochplateaus des höchsten Berges des Oman, dem Jebel Shams (3.075 m). Fantastischer Ausblick in den sog. „Grand Canyon“ des Omans.
Lunchpaket
Abendessen im Camp und Übernachtung im Zelt unmittelbar am Rand des Canyons.
Di. 30.09.
Frühstück im Camp
Weiterfahrt durchs Gebirge (inkl zweistündiger Gebirgswanderung) nach Bait Al Saffa und zur Al Hoota Höhle.
(Al Hoota Höhle:
Der Oman verfügt über riesige Höhlensysteme, die zu den größten der Welt gehören. Die fünf km lange Al Hoota Höhle, eine Karst-Höhle, stellt eigentlich eher schon einen unterirdischen Canyon dar und ist mit Expertenhilfe aus Österreich gerade für Besucher erschlossen worden. Ein elektrischer Zug, der durch die Höhle fährt, ist die erste Eisenbahn im Oman. Ein besonderes computergesteuertes Lichtsystem soll das unterirdische Ökosystem schützen, in dem sich u.a. auch ein 800m langer See mit blinden Fischen befindet. Ein neues Besucherzentrum öffnete Ende 2007)
Pause in Bait Al Safaa, wo die Reiseteilnehmer/innen bei der Zubereitung eines traditionellen Mittagessens helfen.
Fahrt zur malerischen und saftig grünen Gebirgsoase Birkat al-Mauz (Bananensee) mit ihren prächtigen Gärten und ihrem restaurierten Lehmfort Bait al Radaidah aus dem 17. Jahrhundert. Auch die alte Moschee stammt aus dieser Zeit.
Weiterfahrt zum Jabel Akhdar Gebirge.
Abendessen und Übernachtung im einfachen Jabel Akhdar Hotel.
Mi. 01.10.
Frühstück im Hotel
Besuch des Dorfes Al-Hamrah mit seinen alten Lehmhäusern.
(Al-Hamra:
Eine der ältesten Siedlungen des Oman und eine der am besten erhaltenen Lehmbausiedlungen am Fuße der Hajarberge. Einige der Lehmbauten des alten festungsartigen Dorfes sind noch im Originalzustand erhalten und bewohnt).
Weiterfahrt von Al-Hamrah nach Bahla (ca. 20 km)
(UNESCO-Weltkulturerbe Bahla:
Bahla, eine Stadt im Zeichen des Lehms. In der Umgebung von Bahla gibt es große Vorkommen an Tonerde. Im Gegensatz zu anderen Oasenstädten Omans wurde in Bahla nicht nur die Siedlung selbst mit großen Lehmmauern gesichert, sondern darüber hinaus die gesamte Oasenfläche im Wadi. Die mit vielen Wachtürmen versehene Befestigungsmauer aus Lehm ist bis zu fünf Meter hoch und über 10 km lang und erwecken Erinnerungen an die chinesische Mauer. Der Wall ist bis heute fast vollständig erhalten. Zur Oase gehört auch die Ruine der Festung Hisn Tamah, einem weiteren Meisterwerk der Architektur. 1406 wurde Bahla unter Imam Makhzum ibn Al Fallah die Hauptstadt des Oman.
Die Festung ist nicht nur das größte Zeugnis der Lehmbaukunst Omans, sondern auch seit 1987 UNESCO-Weltkulturerbe. Die Restaurierungsarbeiten dauern gegenwärtig an und schränken die Besichtigungsmöglichkeit ein. Vom Suq von Bahla ausgehend unternehmen wir einen Spaziergang zu einem traditionellen Töpfer)
Weiterfahrt nach Nizwa, der alten Hauptstadt des Oman.
Besuch der Festung und des Marktes von Nizwa.
(Nizwa:
Die Oasenstadt war bereits im 6. und 7. Jahrhundert die Hauptstadt ihres Landes und war dies zuletzt noch im Jahre 1959. In den vergangenen Jahren sind viele alte Häuser restauriert worden. Der Ort ist auch das Zentrum des Silberhandwerks im Oman. Nizwa gilt schon seit Jahrhunderten als das religiöse Zentrum des Landes und dies heute auch immer noch. Architektonisch beherrscht wird die Stadt von dem unter Imam Sultan Ibn Saif 1660-1672 errichteten Fort, das ebenso wie die Souks von 1992-94 komplett renoviert wurde. Sultan Ibn Saif gilt als der Befreier Omans von der portugiesischen Kolonialmacht und als Begründer der Blütezeit omanischer Seemacht: 1652 wird Sansibar vom Oman erobert. Zu diesem Zeitpunkt war Nizwa die Hauptstadt des Oman)
Fahrt von Nizwa in die Wahiba-Wüste (ca. 150 km)
(Wahiba-Wüste:
Erst im Jahre 1949 sah der erste Europäer die einzige Sandwüste des Oman, die Wahiba. Sie erstreckt sich südwestlich von Sur auf einer Fläche von ca. 15.000 qkm bis an die Küste des Indischen Ozeans – Wüste und Meer treffen hier unmittelbar aufeinander. Die Wahiba ist Heimat für rund 130 Pflanzenarten sowie über 200 Tierarten wie Gazellen, Wüstenfüchse, Mungos, Insekten und Reptilien. Die hier lebenden 450-500 Beduinenfamilien vom Stamme der Wahiba züchten Ziegen und hochwertige Rennkamele – das Sultanat Oman hat die größte Kameldichte der Welt.)
Als Abendessen im Wüstencamp gibt es "Shuwa".
(Shuwa:
Die Küche des Omans ist eher einfach, gewinnt aber durch die verschiedenen Gewürze und Marinaden einen besonderen Reiz. Grundzutaten sind Reis, typische arabische Kräuter Gewürze wie Zimt, Kardamom, Gewürznelken, Pfeffer, Ingwer, Knoblauch, Muskatnuss und Kreuzkümmel, Knoblauch, Zwiebeln, Zirtusfrüchte sowie Hühnchen, Fisch und Hammel.
Shuwa ist eine Spezialität der omanischen Küche. Es handelt sich dabei um Fleisch, das bis zu zwei Tagen in Erdöfen mit Kräutern und Gewürzen langsam gegart wird und ein beliebtes Essen ist zum Abschluss des Fastenmonats Ramadan)
Übernachtung im befestigten Wüstencamp.
Do. 2.10.
Frühstück im Wüstencamp
Ca. 2-stündige Wanderung durch die Wahiba-Wüste
Weiterfahrt zu einem der größten und schönsten Wadis des Sultanats, Wadi Bani Khalid, mit seinen grünen Oasen und natürlichen Wasserpools. Spaziergang. Lunch-Paket.
Weiterfahrt nach Ras al-Hadd (ca. 140 km)
(Ras al-Hadd:
Die felsige, von Sandstränden unterbrochene Küste in der Nähe des belebten Fischerortes war bereits im 3. vorchristlichen Jahrtausend besiedelt. Keramikfunde belegen einen Warenaustausch mit den Kulturen im Indusbecken schon in dieser frühen Zeit. Der gesamte Strand ist hier wegen der Meeresschildkröten als Naturschutzgebiet ausgewiesen und wird streng bewacht.)
Fahrt nach Ras Al Junayz, wo in der Nacht gegen 22.00 Uhr unter Leitung eines Rangers der berühmte Schildkrötenstrand von Ras Al Junayz besucht wird, wo die seltenen Grünen Meeresschildkröten beim Ablegen ihrer Eier beobachtet werden können.
(Ras Al Junayz:
Der Strand wird vor allem von September bis November nachts von großen Meeresschildkröten zur Eiablage aufgesucht – jährlich sind es bis zu 100.000 Tiere. Sie verbringen ansonsten ihr ganzes Leben lang schwimmend im Meer und werden durchschnittlich 100 Jahre alt. Ausgewachsene Tiere können eine Länge von mehr als einem Meter erreichen! Eine Nachtbeobachtung wird unter Einhaltung strengster Sicherheitsvorschriften und unter fachkundiger Führung durchgeführt: Bereits der kleinste Lichtschimmer oder die Silhouette eines in der Dunkelheit stehenden Menschen führt dazu, dass die Schildkröten im Wasser wieder abdrehen.
Von Zehntausend gelegten Eiern überleben dann höchstens zwei Schildkröten, denn zwischen dem Ei und dem Strand findet jede Nacht ein – dank hungriger Möwen und Füchse – tierisches Massaker statt)
Barbecue und Übernachtung im Zelt in unmittelbarer Nähe des Schildkrötenstrandes.
Fr. 3.10.
Bei Sonnenaufgang atemberaubender Blick auf die Szenerie des Schildkrötenstrandes. Die letzten kleinen Schildkröten versuchen rechtzeitig vor Sonnenaufgang das rettende Meer zu erreichen.
Frühstück im Zeltcamp. Lunchpaket.
Rückfahrt über Sur und Tiwi nach Muscat (ca. 140 km)
(Sur:
Der Fischerort und Handelshafen war schon vor langer Zeit Anziehungspunkt für Handelsschiffe aller Art. Bereits im 6. Jahrhundert gab es von hier aus einen regen Handel mit der Ostküste Afrikas. Von hier aus starteten die Dhaus mit ihren Waren nach Sansibar, nach Sur kehrten sie mit Sklaven, Elfenbein und anderen Waren wieder zurück – Sur war der Ostafrika-Hafen des Oman)
Stop an der Falaj Al Jeela
(UNESCO-Weltkulturerbe Falaj-Bewässerungssysteme:
Der Oman gehört zu den trockensten Regionen der Welt. Um hier dennoch ausreichend Wasser für Menschen und Landwirtschaft zur Verfügung zu haben, wurden bereits vor etwa 4.500 Jahren die ersten Bewässerungssysteme gebaut. Heute sind noch über 3.000 voll funktionsfähig und versorgen große Teile der ländlichen Bevölkerung und der Landwirtschaft mit Wasser. Die bestehenden Falaj bilden eines der größten Bewässerungssysteme der Welt und haben die Besiedlung Omans und seine wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung erst ermöglicht. 2006 hat die UNESCO fünf dieser Bewässerungssysteme in das Weltkulturerbe aufgenommen.)
Weiterfahrt auf der neu erbauten, teilweise aber durch einen tropischen Wirbelsturm bereits wieder zerstörten Küstenschnellstraße Richtung Muscat.
Kurzer Stop am Strand von Fins.
Längere vierstündige Wanderung in das Wadi Suwayh (falls aufgrund der Zerstörungen durch den Wirbelsturm wieder freigegeben).
Weiterfahrt nach Muscat. Lunchpaket.
Abendessen in Muscat.
Übernachtung im Al Sawardi Beach Resort.
(Al Sawadi Beach Resort:
1996 eröffnete, ca. 75 nördlich vom Flughafen Muscat gelegene Strandanlage, die im traditionellen architektonischen Stil der Gegend erbaut worden ist. Der Beach Club liegt unmittelbar an einem der schönsten Strandabschnitte des Oman, ihm vorgelagert ist die Insel Sawadi, die bei Ebbe auch zu Fuß erreicht werden kann. Hier befinden sich auch die besten Tauchreviere des Oman.
Die Anlage verfügt über zahlreiche Freizeitmöglichkeiten wie Tennis, Minigolf, Squash, Health Center, Massage, Sauna, Reitschule u.a.m.)
Sa. 4.10.
Frühstücksbuffet im Beach Resort
Besuch des Barka Fischmarktes und einer Halwa-Fabrik, einer Produktionsstätte für landestypische Süßwaren.
Anschließend Besichtigung des nahe gelegenen Projektes "Blue City", Erläuterungen durch einen Entwicklungsplaner.
(Projekt "Blue City":
Beim Projekt "Blue City" - in Oman unter "Al Madina A'Zarqa" bekannt - handelt es sich nach dem Projekt "Dubai Waterfront" um das zweitgrößte Megavorhaben im arabischen Raum: Mit dem gigantischen Kostenaufwand von 15 Mrd. US-Dollar soll hier 90 km westlich von Muscat auf einer Fläche von 32 qkm entlang einer 16 km langen Küstenlinie bis zum Jahr 2020 eine komplett neue Stadt für 200.000 Menschen mit Krankenhäusern, 5-Sterne-Hotels, einer neuen Universität, Forschungsinstituten, Villenvierteln etc. gebaut werden.
Im Gegensatz zu Dubai wird dabei der Anspruch erhoben, in der Stadtplanung höchsten architektonischen und ökologischen Maßstäben gerecht zu werden. So wurde Star-Architekt Sir Norman Foster (Reichstag Berlin) für die Erstellung des Masterplans und als Berater für die Gesamtarchitektur engagiert.
Die Finanzierung erfolgt bewußt nicht durch arabische Finanziers, sondern aus Europa und den USA, wo insbesondere die US-Gruppe Oppenheimer zu nennen wäre.)
Mittagessen im Resort.
Nachmittag zur freien Verfügung.
Abendessen und Übernachtung im Al Sawadi Beach Resort.
So. 5.10.
Frühstück im Resort.
10.00 Uhr Gespräch im Club mit einem einheimischen Experten über die politische Situation im Oman.
Mittagessen im Resort.
Nachmittag zur freien Verfügung.
(Option zur zusätzlichen Buchung einer Bootsfahrt mit Möglichkeit zum Tauchen oder Schnorcheln in einem der besten Tauchgebiete des Oman)
Abendessen und Übernachtung im Al Sawadi Beach Resort.
Mo. 6.10.
Frühstück im Resort.
Start mit Allrad-Geländewagen zur großen einwöchigen Abenteuerfahrt in den Süden des Landes entlang Highway Nr. 1 (70 km), Highway Nr. 15 bis Firq (125 km) und dem erst 1980 fertiggestellten Highway Nr. 31 durch eine schier endlose Kieswüste über Adam, Ghaba und Haima (ca. 450 km).
Lunchpaket.
Abendessen und Übernachtung im Zelt.
Di. 7.10.
Frühstück im Zeltcamp.
Weiterfahrt durch die Kieswüste in den Süden entlang des Highways Nr. 31 über Muqshin und Qatbeet bis Dauka (215 km).
Hier wird der geteerte Highway verlassen und die Fahrt geht über Wüstenpisten bis nach Ubar (ca. 90 km).
(UNESCO-Weltkulturerbe “Weihrauchstrasse“ mit Ubar, dem versunkenen „Atlantis der Wüste“, Ausgangspunkt der Weihrauchstrasse:
Erst durch Satellitenbilder und Aufnahmen der Raumfähre Challenger wurde 1991 der sagenumwobene Ort Ubar wieder entdeckt. Im Koran wird in der 89. Sure erwähnt, dass die Stadt Ubar wegen ihres Reichtums und ihrer Lasterhaftigkeit von der Erde verschlungen worden sei. Auch arabische Historiker und T.E. Lawrence, ‚Lawrence von Arabien’, berichten von Ubar. Letzterer bezeichnete es als das „Atlantis der Wüste“. Vermutlich war der Ort schon vor über 5.000 Jahren ein Zentrum der Region, der letzte große Ort mit eigenem Wasservorkommen vor Beginn der großen Wüste. Handelskarawanen mit bis zu 2.000 Kamelen sollen von hier aus, dem Ausgangspunkt der legendären Weihrauchstrasse, über Petra in Jordanien bis zum Mittelmeer gezogen sein.)
Besichtigung der Ausgrabungsarbeiten und des kleinen Museums von Ubar. Lunchpaket.
Weiterfahrt über Fasad (letzter Ort vor mehreren tausend km Wüste) in die Sandwüste Rub al Khali.
In Al Hashmann Besichtigung einer Kamelfarm mit den seltenen schwarzen Dromedaren.
(Rub al Khali, das „Leere Viertel“, die größte Sandwüste der Welt:
Die größte Sandwüste der Welt bedeckt mit ihren insgesamt 780.000 qkm einen großen Teil Südarabiens. In ihr befinden sich riesige, bis zu 300 m hohe Dünenketten. Die Temperaturen schwanken zwischen 0 und 60 Grad, die Niederschlagsmenge beträgt weniger als 50 mm pro Jahr.
Die Rub al Khali wurde erst im Jahre 1931 von Europäern erstmalig durchquert. Riesige Gebiete sind - abgesehen von Satellitenaufnahmen - immer noch unerforscht. Die Rub al Khali zählt zu den unzugänglichsten Gebieten der Erde und wird selbst von den Beduinen gemieden. Bis 300 n.Chr. zogen lediglich die Weihrauchkarawanen durch dieses Gebiet, danach verwehten die Spuren und Ubar versank innerhalb weniger Jahrzehnte im Sand.)
Barbecue und Übernachtung im Wüstencamp
Mi. 8.10.
Frühstück im Wüstencamp
Mehrstündige Wanderung durch die Rub al Khali
Weiterfahrt im Geländewagen durch die Rub al Khali bis zur Grenze von Saudi-Arabien, wo die Gegend um die Oase Burkanah den nördlichsten Punkt der Wüste im Oman darstellt.
Weiterfahrt durch die Wüste und Geoden-Felder.
(Geoden:
Ein Naturwunder: In der Wüste zu Millionen herumliegende Steine, deren inneren Hohlräume mit Kristallansammlungen unterschiedlichster Art angefüllt sind. Die illegale Ausfuhr von Geoden ist im Oman streng verboten).
Lunchpaket.
Abendessen und Übernachtung im Wüstencamp.
Do. 9.10.
Frühstück im Wüstencamp
Mehrstündige Wanderung durch die Wüste
Mittagessen
Abendessen und Übernachtung im Wüstencamp.
Fr. 10.10.
Frühstück im Wüstencamp
Fahrt durch die Wüste
Nach dem Verlassen der Wüste und Fahrt über Fasad nach Mudhay (ca. 150 km).
Weiterfahrt ins Küstengebirge.
Besuch einer Weihrauchbaum-Pflanzung.
(Weihrauchbäume:
Weihrauchbäume gelten als „Geschenk Gottes“: Sie können weder gepflanzt noch gezüchtet werden, sie wachsen nur wild. In der Region Dhofar im Oman kommen sie am häufigsten vor. Die Gewinnung des Weihrauchs ist ein komplizierter Vorgang, bei dem der Baum nicht verletzt werden darf. Weihrauch war einst so wertvoll wie Gold, die hier beginnende Weihrauchstrasse eine der wichtigsten Handelsstrassen der Welt. Aus dem Oman stammen auch die Zutaten, aus denen der Geruchskünstler Guy Robert das Parfüm Amouage herstellt, das teuerste Parfüm der Welt)
Fahrt zu Hiobs Grab (ca. 30 km)
(Das Grab von Hiob:
Hiob spielte sowohl im Christentum als auch im Judentum und im Islam eine große Rolle. Sein Grab stellt für den Islam eine heilige Pilgerstätte dar, der Sarkophag ist mit einem grünen Tuch abgedeckt.)
Weiterfahrt Richtung Salalah mit kurzem Stop bei den Fontänen von Mughsayl .
(Salalah, Al-Baleed:
Klimabedingtes beliebtes Sommerdomizil der gesamten arabischen Halbinsel. Die heute moderne Stadt hat ca. 100.000 Einwohner, ist direkt am Meer gelegen und von hohen Bergketten eingeschlossen.)
Übernachtung im Hilton Salalah Resort.
(Hilton Salalah Resort:
Südwestlichste Luxusanlage des Oman, direkt am Sandstrand gelegen mit einer eigenen Einkaufspassage, Pools, Garten etc. Höchstes Hotelniveau am Indischen Ozean)
Sa. 11.10.
Frühstück im Hotel
Stadtrundfahrt Salalah mit dem weltberühmten Weihrauch-Souk, Fotostop am Sultanspalast, Besichtigung der historischen Stätte Al Baleed.
(UNESCO-Weltkulturerbe Al Baleed:
Bei dem historischen Weihrauchhafen und den Siedlungsresten von Al Baleed, Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Weihrauchstraße, handelt es sich um den ältesten Tel Salalahs, der von Ausgrabungsteams der Universität Aachen gegenwärtig erst noch erschlossen wird.
Zumindest ansatzweise zu sehen sind die Spuren aus frühester islamischer Zeit mit Teilen der ehemaligen großen Moschee, Fundamenten einer Palastanlage und von Standmauern.
Die Ausgrabungen haben aber sogar römische Spuren ans Tageslicht gebracht.
Während der Blütezeit des Weihrauchhandels war Al Baleed einer der wichtigsten Häfen zur Verschiffung von Weihrauch und Pferden. Die Pracht Al Balees wurde auch bereits von Marco Polo gelobt.
In einem kleinen Museum hängen großformatige Fotos des deutschen Entdeckers Wilfred Thesiger, von 1940-45 einer der ersten europäischen Wüstendurchquerer.)
Weiterfahrt entlang der Küstenstraße nach Taqah (35 km).
(Fort Taqah:
Die relativ kleine, ca. 250 Jahre alte Anlage hat einen eigenen, gemütlichen Charakter und diente dem Wali als Wohnsitz. Das Museum ist insofern besonders interessant, als es komplett eingerichtet ist - so als würde der Wali in Kürze zurückkehren.)
Rückfahrt nach Salalah und ins Resort.
Lunchpaket.
Abendessen in einem Stadtrestaurant.
Übernachtung im Hilton Salalah Resort.
So. 12.10.
Frühstück im Resort.
8.30 Uhr Bustransfer zum Flughafen Salalah.
13.00 Uhr Flug Salalah - Muscat (Oman Air, Boeing 737/738), Flugzeit: 1 Std. 40 Min.
14.30 Uhr Ankunft Muscat
Busfahrt zum Hotel.
Abendessen und Übernachtung im Majan Continental Hotel.
Mo. 13.10.
Frühstück im Hotel
8.30 Uhr Busfahrt zum Flughafen Muscat.
10.55 Uhr Abflug Muscat (Qatar Airways)
11.15 Uhr Ankunft Doha
Busfahrt zum Hotel.
(Katar:
Kleiner Staat im Nordosten der Arabischen Halbinsel am Persischen Golf. Die Größe des Landes beträgt 80x180 km mit ca. 900.000 Einwohnern. Das seit 1971 von Großbritannien unabhängige Katar ist als sunnitisches Emirat eine absolute Monarchie und dank des Erdöls und vor allem des Erdgases die reichste Nation Asiens und das Land mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen der Welt.
Katar zählt zu den trockenste Landschaften der Erde mit einem ganzjährig schwülen, subtropischen und heißen Klima. Die Luftfeuchtigkeit beträgt hier durchschnittlich 85 %.
80 % der Einwohner sind Ausländer, die aus Indien, Pakistan, Iran und anderen arabischen Staaten kommen. Schulbildung, Strom, Wasser und medizinische Vorsorge sind kostenlos, Steuern müssen nicht gezahlt werden. Katar ist auch Hauptquartier des US-Truppen im Nahen Osten.
Im Gegensatz zu Dubai strebt Katar eine qualitativ hochwertige, stilvolle Entwicklung an und sieht sich touristisch als mögliche Ergänzung zu einem Besuch im Oman.)
Nachmittag und Abend zur freien Verfügung.
Möglichkeit zur Besichtigung von Einkaufszentren und des Nationalmuseums.
(Nationalmuseum:
Eingerichtet im alten Palast der Emire mit sehr schönen und alten Stickereien der Beduinenfrauen sowie einer einmaligen Perlensammlung. Die ersten und schönsten Perlen Europas stammen aus Katar, dessen Perlen bis zur Erschließung des Erdöls die Haupteinnahmequellen waren.)
Übernachtung im 4-Sterne-Hotel Doha Seef Hotel
(Doha Seef Hotel:
Gutes 4-Sterne-Hotel mit Dachpool, Klimaanlage, Fitness- und Business-Center u.a.m. Bettwäsche aus feinster ägyptischer Baumwolle. Liegt direkt in der Innenstadt)
Di. 14.10.
Frühstücksbuffet im Hotel
Ganztägige Rundfahrt Katar und Doha.
(Doha:
Hauptstadt des Katar mit ca. 400.000 Einwohnern. Sitz auch des TV-Senders Al-Dschasira. 2007 ist nach jahrelanger Auseinandersetzung für 12 Mill. US-Dollar wieder die erste christliche Kirche für die hier lebenden ca. 70.000 Christen gebaut worden. Die Architektur der Hochhäuser entwickelt sich in Doha ebenso rasch wie in Dubai, nur quantitativ weniger und qualitativ exklusiver unter Beteiligung zahlreicher internationaler Star-Architekten)
Stadtrundfahrt Doha: Alter Souk, Falken-Markt, Kamelmarkt, die künstlische Insel "The Pearl", Seafront-Boulevard Corniche mit dem überdachten und befeuchteten Fahrradweg, Museum of Islamic Art.
(The Museum of Islamic Arts:
Die weltweit wohl wichtigste Museumseröffnung des Jahres 2008. Die Baukosten gehen in den Milliarden-Bereich. Für die Erstellung des Baus, traditionellen Kulturen nachempfunden, wurde Star-Architekt I.M. Pei, 88, aus dem Ruhestand geholt. Er hatte auch bereits die Pyramide des Louvre und die National Gallery in Washington gebaut.
Das Museum mit seiner Ausstellungsfläche von 5.000 qm wurde auf einer 12.000 qm großen künstlichen Insel gebaut und ist ein Museum für islamische Kunst.
Offiziell wird das neue Museum erst am 22.11.2008 eröffnet, eine Teilbesichtigung als 'soft opening' ist aber evtl. bereits möglich.
Insgesamt will Katar 15 Mrd. US-Dollar in mehrere große Museumsbauten investieren, geplant ist u.a. auch ein Fotomuseum. Saud Al-Thani, Cousin des Emirs, hat über 2 Mrd. EUR investiert, um weltweit wertvolle Exponate für die neuen Museen einzukaufen.)
Ausflug nach Khor Adeid mit Barbecue (inkl. Softdrinks und Mineralwasser).
Weiterfahrt zum "Inland sea".
(Inland Sea:
Ein weltweit einmaliges Naturwunder: Hinter wogenden Sanddünen befindet sich scheinbar mitten in der Wüste das Meer mit schmalen Buchten und rosafarbenen Klippen - eine reale Fata Morgana.)
Busfahrt zum Flughafen.
Di. 14.10.
01.15 Uhr Abflug Dohar (Qatar Airways, Airbus A330-300) Flugdauer 6 Std. 35 Min.
06.50 Uhr Ankunft Frankfurt/M.
DB-Fahrt in die Heimatorte (Rail & Fly)
Programmhinweis:
Teil des Reiseprogramms ist auch die Teilnahme an kulturellen Feierlichkeiten zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Der konkrete Termin hängt von der Stellung des Mondes ab und wird i9m Oman erst kurzfristig festgelegt. Eine entsprechende kleinere Änderung in der Programmfolge ist daher eingeplant.
Leistungen
- Linienflug mit Qatar Airways: Frankfurt – Doha – Muscat - Doha -
Frankfurt inkl. Mahlzeiten
- Linienflug mit Oman Air: Salalah - Muscat
- Raily & Fly (DB-Anfahrt zum/vom Flughafen)
- Mahlzeiten wie angegeben (fast ausschließlich Vollpension)
- Wasser während der Wüstenfahrten
- Übernachtungen in den angegebenen Hotels/Resorts/Zeltcamps im DZ
- Airport Taxes und Flughafen-Sicherheitsgebühren auf der Grundlage des
Ausschreibungsdatums 10.04.2008
- Alle nationalen bzw. lokalen Steuern und Gebühren
- Deutschsprachige Reiseleitung für die gesamte Tour, zusätzliche
Führer während der Exkursionen im Oman und in Katar.
- Flughafen-Transfers im Oman und in Katar.
- Besichtigungs- und Geländesafaris (Allrad-Geländewagen) wie beschrieben
- Stadtrundfahrten Muscat und Doha
- Sightseeing Katar (Inland Sea)
- Eintrittsgelder für alle Museen und Forts
- Genehmigungsgebühr Ras Al Junayz (Naturschutzgebiet) im Oman
- Ausführliches ganztägiges Vorbereitungstreffen
Nicht im Reisepreis enthalten:
- Visa-Gebühren
- Mögliche Erhöhungen von Airport-Taxes bzw. von Flughafen-
Sicherheitsgebühren nach dem 10.04.2008 (die spätere Erhöhung dieser
Gebühren muß vom Veranstalter im Einzelfall nachgewiesen werden)
- Private Reisekrankenversicherung
- Reiserücktrittsversicherung
Gesundheitsvorsorge
Oman: Keine Impfungen vorgeschrieben
Katar: Keine Impfungen vorgeschrieben
Empfehlungen: Hepatitis A, Polio, Tetanus
Preis
2.885 EUR (auf der Basis p.P. im DZ)
Einzelzimmerzuschlag: 540 EUR
Teilnehmerzahl
Mindest-Teilnehmerzahl: 19
Max. Teilnehmerzahl: 19
Vorbereitungstreffen
Samstag, 31. Mai 2008, 10 - 20 Uhr
(verbindlich für alle angemeldeten Reiseteilnehmer/innen)
Anmeldeschluss
Anmeldeschluss ist der 1.5.2008
(Sollten mehr Anmeldungen eingehen als Plätze zur Verfügung stehen, entscheidet das Datum der Anmeldung!)





































