"Mother Africa": Vierte Tournee führt in 30 Städte mit Künstlern aus Tansania und Bagamoyo
Nach drei jährlich aufeinander folgenden Tourneen geht die Erfolgsgeschichte von Mother Africa auch in diesem Winter weiter. Noch bis Februar 2010 kommt der Circus der Sinne mit neuen Attraktionen und einer bundesweit rund 30 Termine umfassenden Tour zurück nach Deutschland, in die Schweiz und in die Niederlande.
Das Publikum wird mit dem neuen Programm in eine schillernde Welt entführt und bekommt erstklassige, kurzweilige Unterhaltung geboten. Rund vierzig Künstler, die aus verschiedenen Ländern Afrikas kommen – darunter Tansania, Äthiopien, Kenia, dem Sudan, Ägypten sowie Südafrika – präsentieren dem Publikum mit einer Mischung aus Akrobatik, Artistik, Musik und Tanz eine ebenso farbenfrohe wie mitreißende Zirkusshow. Kern der Truppe sind erneut mehrere Musiker und Artisten aus Tansania, unter ihnen auch wieder junge Artisten aus Bagamoyo.
Bei der neuen Show erwartet die Besucher ein Kosmos voller Staunen, sinnlicher Vergnügen, Emotionen, Überraschungen und unbändiger Lebensfreude. Klassische Zirkuselemente wie Jonglage, die Vorführung artistischer Verbiegungen – Kontorsion genannt – und ein Seilakt gehören ebenso zu dem zweistündigen Programm wie afrikanische Live-Musik, Tanz und farbenfrohe, detailverliebte Kostüme.

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Atemberaubende Akrobatik aus Tansania
Publikumslieblinge wie die Kontorsionisten Lazaro und Hasani aus Kenia sowie die aus Tansania stammenden Ramadhani Brüder, die Hand-auf-Hand Artistik präsentieren, sorgten bereits bei den vorangegangenen Tourneen für echte Begeisterungsstürme und werden mit neuen Nummern auch bei Mother Africa 2009/ 2010 mit von der Partie sein.
Winston Ruddle, der für die künstlerische Leitung und die Produktion von Mother Africa verantwortlich zeichnet und früher Straßen- und Zirkuskünstler war, hat vor einigen Jahren eine eigene Artistenschule in Tansania gegründet. Dort bildet er neue, erfolgversprechende Talente aus allen Teilen Afrikas aus, um sie mit seiner Show Mother Africa auch dem Publikum in Europa bekannt zu machen.
Zum Staunen und Bewundern sind die Darbietungen wie die Adagio-Nummer aus Tansania, bei der ein Pärchen einen sehr ästhetischen Tanz zeigt, bei dem mit Hilfe von Hebeltechniken langsame Bewegungen vollzogen werden. Bei den „Ikarischen Spielen“ wird jongliert: Synchron befördern zwei Artisten mit Hilfe ihrer Füße ihre Kollegen in die Höhe und fangen sie wieder auf.

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InAfrica Band aus Tansania
Musikalisch versorgt die InAfrica Band aus Tansania mit ihrem neuen Repertoire aus afrikanischen und internationalen Titeln das Publikum mit groovigem Sound. Für traditionelle Klänge sorgt der Kora spielende Musiker – das von der afrikanischen Westküste stammend Instrument ist mit seinen über zwanzig Saiten eine Mischung aus Gitarre und Harfe.
Ein stimmliches Highlight bilden die drei Leadsängerinnen aus Südafrika und Zimbabwe, die stimmlich nicht nur solo überzeugen, sondern auch gemeinsam mit der Band eine ausgezeichnete gesangliche Allianz eingehen.

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Auch visuell wird es bei Mother Africa in der kommenden Saison noch bunter und prächtiger: Mehrere neue Kostümdesigner versehen nicht nur die Garderobe der Artisten mit unverwechselbaren Details, sondern sorgen auch dafür, das Show- Finale in opulenten Kostümen ausklingen zu lassen. Die Intention von Mother Africa ist es nicht nur, ein Stück afrikanische Kultur zu präsentieren und das Publikum mit künstlerischer Leistung – die beim Circus der Sinne immer mit Frohsinn und Witz gepaart ist – ganz für sich einzunehmen.
Um notleidende Menschen in Afrika zu unterstützen, fließt ein Teil der Show-Einnahmen in entwicklungspolitische Projekte oder kommt Menschenrechtsorganisationen zugute - darunter Rüdiger Nehbergs Menschenrechtsorganisation TARGET.
Interview mit zwei Akrobaten aus Bagamoyo
(geführt während der 3. Tournee)


