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27.07.10

Serengeti Highway: Frankfurter Zoodirektor fordert Bundesregierung zum Handeln auf

Der geplante Highway (rot) und die südliche Alternative (grüngelb)

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Der Direktor des Frankfurter Zoos, Prof. Dr. Manfred Niekisch, hat zusammen mit dem bekannten Schauspieler, Dokumentarfilmer und Vorstandsvorsitzenden der Freunde der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten, Hannes Jaenicke, einen Brief an Außenminister Guido Westerwelle, Umweltminister Norbert Röttgen und den Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, geschrieben und sie darin aufgefordert, gegen den Bau des geplanten Serengeti Highways aktiv zu werden.

Nach Angaben von Prof. Dr. Niekisch und Jaenicke würde der Highway den nördlichen Teil des Zugweges der Tiere blockieren und verheerende Auswirkungen auf das gesamte Serengeti-Ökosystem und den Tourismus haben. Gleichzeitig verweisen sie auf der Vorteile einer alternativen Serengeti-Südumgehung. Deutschland habe durch Bernhard Grzimek und den Film "Serengeti darf nicht sterben" ein ganz besonderes Verhältnis zu Serengeti und solle daher alle kritischen Stimmen gegen den Bau der neuen Überlandstraße unterstützen und auf tansanische Politiker einwirken.